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Ausgabe August 2021

Mandantenbrief als PDF
Für Unternehmer
Freigrenze beim Zoll fällt weg Seit dem 1. Juli 2021 ist die bisherige Freigrenze von 22 EUR weg gefallen. Das bedeutet, dass Sie in der Regel für jede Ware, die Sie in einem Drittland (z.B. USA, Großbritannien, China) bestellen, Einfuhrabgaben bezahlen müssen.Ab diesem Zeitpunkt muss grundsätzlich für alle Sendungen aus einem Drittland eine Zollanmeldung abgegeben werden. Diese Aufgabe übernimmt in der Regel der Beförderer der Waren, also der zuständige Post- bzw. Kurierdienst, für Sie. Dieser bezahlt auch schon die fälligen Einfuhrabgaben an den Zoll. In der Regel müssen Sie dann die Abgaben bei der Zustellung der Sendung bei dem Beförderer bezahlen.
Abgaben von weniger als einem Euro werden jedoch nicht erhoben. Diese abgabenfreien Post- und Kuriersendungen können wie bisher direkt zugestellt werden, wenn keine Verbote und Beschränkungen entgegenstehen.Für die Serviceleistung (Anmeldung der Sendung beim Zoll und Zahlung der Abgaben) verlangt der Post- bzw. Kurierdienst in der Regel auch eine Servicepauschale. Ob und in welcher Höhe gegebenenfalls eine Servicepauschale verlangt wird, erfragen Sie bei dem zuständigen Post- bzw. Kurierdienst oder entnehmen diese den jeweiligen Allgemeinen Geschäftsbedingungen.Maßgeblich für die Berechnung der Einfuhrabgaben ist der Sachwert der Sendung. Entscheidend ist, welcher Betrag tatsächlich gezahlt wurde, um die Ware zu erhalten.Bei einem Sachwert bis 150 EUR ist die Einfuhr weiterhin zollfrei. Diese bisherige Wertgrenze von 150 EUR bleibt also auch nach dem 1. Juli 2021 bestehen. Es müssen lediglich die Einfuhrumsatzsteuer in Höhe von 7 % (z.B. für Bücher) bzw. 19 % und eventuell Zölle sowie Verbrauchsteuern für alkoholische Erzeugnisse, Parfüm, Tabak und Tabakwaren bezahlt werden.
Quelle: ZOLL.de
Bundesrat stimmt Kassensicherungsverordnung zu Nach § 146a Absatz 1 Satz 1 AO müssen aufzeichnungspflichtige Geschäftsvorfälle und andere Vorgänge, die mit Hilfe eines elektronischen Aufzeichnungssystems erzeugt werden, einzeln, vollständig, richtig, zeitgerecht und geordnet aufgezeichnet werden.Die wesentlichen Änderungen sind:   
• Künftig müssen auch EU-Taxameter und Wegstreckenzähler über eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung zum Schutz vor unprotokollierten Änderungen und Löschungen der digitalen Grundaufzeichnungen verfügen. EU-Taxameter und Wegstreckenzähler sind technisch mit elektronischen oder  computergestützten Kassensystemen und Registrierkassen nicht vergleichbar, sodass in den §§ 7 und 8 KassenSichV die technischen Anforderungen speziell festgelegt werden.   
• Daneben werden Kassen- und Parkscheinautomaten der Parkraumbewirtschaftung und Ladepunkte für Elektro- oder Hybridfahrzeuge vom Anwendungsbereich der KassenSichV ausgenommen.   
• Darüber hinaus soll ermöglicht werden, dass alternativ zu der lesbaren Form eines Belegs ein QR-Code aufgedruckt werden kann.
Quelle: Bundesrat
Für Bauherren und Vermieter
Energielieferungen sind keine Nebenleistungen zur steuerfreien Wohnungsvermietung Durch den Vermieter an den Mieter erbrachte Energielieferungen sind nicht als Nebenleistungen zur steuerfreien Wohnungsvermietung, sondern als steuerpflichtige Hauptleistungen anzusehen. Dies hat das FG Münster entschieden (Az. 5 K 3866/18 U). Die Klägerin vermietet ein Grundstück, auf dem sich unter anderem ein Haupthaus mit zwei Wohnungen befindet. Die Mieter leisten monatliche Vorauszahlungen für Heizung und Warmwasser, die jährlich (zum Teil nach Verbrauch und zum Teil nach Wohnfläche) abgerechnet werden. Im Streitjahr 2016 installierte die Klägerin eine neue Heizungsanlage für die Wohnungen im Haupthaus. Die Mieter erhielten die Möglichkeit, die Heizungs-und Wassertemperaturen individuell zu regulieren und bei Beschwerden den Anlagenhersteller direkt zu kontaktieren. Für jeden Mieter wurden eigene Einzelzählerzur Erfassung der Wärmemengen installiert.
Die Klägerin gab ab Oktober 2016 Umsatzsteuervoranmeldungen ab, mit denen sie auf die Kleinunternehmerregelung verzichtete, steuerpflichtige Umsätze aus den Energielieferungen an die Mieter angab und die Vorsteuern aus der Rechnung über die Installation der Heizungsanlage sowie den Gaslieferungen geltend machte, was im Ergebnis zu Erstattungsbeträgen führte. Das Finanzamt setzte demgegenüber die Umsatzsteuervorauszahlungen für Oktober bis Dezember 2016 auf jeweils 0,- EUR fest, weil die Energielieferungen an die Mieter unselbstständige Nebenleistungen zu den steuerfreien Wohnungsvermietung darstellten. Während des Klageverfahrens erließ es einen Umsatzsteuerjahresbescheid für 2016 über ebenfalls 0,- EUR. Die Klage hatte weit überwiegend Erfolg. Das FG Münster hat die Energielieferungen an die Mieter nicht als Teil der steuerfreien Vermietungsumsätze, sondern als eigenständige steuerpflichtige Leistungen angesehen. Dies folge daraus, dass die Energielieferungen gesondert abgerechnet werden und die Mieter den Verbrauch individuell regeln können. Dem stehe nicht entgegen, dass regelmäßig der Vermieter den Energieversorger auswählt und der Mieter hierauf keinen Einfluss habe. Auch der Umstand, dass die Nebenkosten teilweise nach Wohnfläche berechnet werden, führe nicht zur Annahme einer unserer ständigen Nebenleistung, da dies lediglich die Bemessung des Entgelts betreffe. Das FG hat jedoch aufgrund des Verzichts auf die Kleinunternehmerregelung auch die Energielieferungen für die Monate Januar bis September 2016 in die Bemessungsgrundlage einbezogen, was zu einer Minderung des Erstattungsbetrags geführt hat. Die Revision ist beim BFH anhängig.
Quelle: FG Münster
Für Heilberufe
Zur umsatzsteuerrechtlichen Behandlung von Gutachtertätigkeiten Der BFH hat entschieden, dass Leistungen einer Gutachterin, die im Auftrag des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) Gutachten zur Pflegebedürftigkeit von Patienten erstellt, nach nationalem Recht nicht von der Umsatzsteuer befreit sind. Auch eine Steuerbefreiung nach dem Unionsrecht ist nicht zu gewähren.
Die Klägerin, eine ausgebildete Krankenschwester mit medizinischer Grundausbildung und akademischer Ausbildung im Bereich der Pflegewissenschaft sowie einer Weiterbildung in Qualitätsmanagement im Bereich der Pflege, erstellte für den MDK Niedersachsen Gutachten zur Pflegebedürftigkeit von Patienten. Die Leistungen rechnete der MDK monatlich ihr gegenüber ab, wobei er keine Umsatzsteuer auswies. Die Umsätze aus der Gutachtertätigkeit erklärte die Klägerin als steuerfrei, nahm jedoch den Vorsteuerabzug aus allen Eingangsleistungen ungekürzt in Anspruch. Das Finanzamt war allerdings der Auffassung, dass die Gutachtertätigkeit weder nach nationalem noch nach Unionsrecht umsatzsteuerfrei sei. Deshalb unterwarf es die Umsätze der Umsatzsteuer. Das FG gab der dagegen gerichteten Klage statt.
Der BFH hob das stattgebende Urteil auf. Seiner Auffassung nach handelt es sich bei den im Rahmen der Gutachtertätigkeit erbrachten Leistungen zwar um eng mit der Sozialfürsorge und der sozialen Sicherheit verbundene Leistungen i.S. des Art. 132 Abs. 1 Buchst. g der Richtlinie 2006/112/EG des Rates vom 28.11.2006 über das gemeinsame Mehrwertsteuersystem. Dabei schadet es nicht, dass die Klägerin ihre Leistungen nicht an den jeweiligen Hilfsbedürftigen, sondern an den MDK erbracht hat. Ein erfolgreiches Berufen auf die Steuerbefreiung nach dem Uni-onsrecht scheitert im Streitfall allerdings daran, dass die Klägerin nicht von der Bundesrepublik Deutschland als „Einrichtung mit sozialem Charakter“ anerkannt ist; eine solche Anerkennung, die Voraussetzung für die unionsrechtliche Steuerbefreiung ist, folgt insbesondere nicht aus der nur mittelbaren Kostenerstattung über den MDK.
Quelle: Bundesfinanzhof, XI R 30/20
Einkommensteuer und persönliche Vorsorge
Neue Pfändungsfreigrenzen für Arbeitseinkommen Seit dem 1. Juli 2021 können Schuldner mit regelmäßigem Einkommen ein Plus in ihrer Haushaltskasse verbuchen: Das Wichtigste in Kürze:   
• Arbeitgeber sind zur automatischen Beachtung der neuen Pfändungsfreibeträge verpflichtet.   
• Betroffene Schuldner sollten sich vorsorglich trotzdem vergewissern, ob die neuen Pfändungsgrenzen bekannt sind.   
• Bei Gerichtsbeschluss oder Bescheid wirken die Pfändungsfreigrenzen nicht automatisch.Bei einer Pfändung von Einkommen auf der untersten Stufe liegt der Freibetrag fortan bei 1.259,99 EUR, beim Pfändungsschutzkonto sind künftig 1.252,64 EUR geschützt. Die neuen Pfändungsfreigrenzen gelten ohne Übergangsregelung und müssen automatisch sowohl von Arbeitgebern bei Lohnpfändungen und Lohnabtretungen als auch von Kreditinstituten bei einem Pfändungsschutzkonto beachtet werden. Schuldner müssen aber selbst aktiv werden, wenn individuelle Freibeträge per Gericht oder Vollstreckungsstelle öffentlicher Gläubiger festgesetzt wurden.
Neue Pfändungstabelle beachten
Die neue Pfändungstabelle (Shortlink: https://www.tinyurl.com/ncmbxw3k[/LINK]) erfasst alle Arbeitseinkommen und pfändbaren Sozialleistungen, die nach dem 1. Juli 2021 zur Auszahlung kommen. Durch die Erhöhung kann etwa ein alleinstehender Schuldner ohne Unterhaltspflicht bei einem monatlichen Nettoeinkommen von 1.300 EUR jetzt 1.266,85 EUR von seinem Lohn behalten. Ist er für eine Person unterhaltspflichtig, kann grundsätzlich nichts gepfändet werden. Die aktuellen Pfändungsgrenzen sind in der Pfändungsfreigrenzenbekanntmachung 2021 des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) (Shortlink: [LINK]https://www.tinyurl.com/4y2rjnat) zu finden.
Automatische Berücksichtigung
Grundsätzlich ist der Arbeitgeber verpflichtet, die neuen Pfändungsfreibeträge automatisch zu beachten, und zwar auch bei schon länger laufenden Pfändungen und Abtretungen. Vorsorglich empfiehlt es sich jedoch, dass sich von Pfändung oder Abtretung betroffene Schuldner beim Arbeitgeber oder Sozialleistungsträger erkundigen, ob die neue Pfändungstabelle bekannt ist und angewendet wird. Damit kann irrtümlichen Auszahlungen an den pfändenden Gläubiger vorgebeugt und eine möglicherweise Arbeitsplatz gefährdende Auseinandersetzung mit dem Arbeitgeber vermieden werden.Überweisen Arbeitgeber, Sozialleistungsträger oder Kreditinstitute versehentlich noch nach der alten Tabelle, kann der Schuldner von diesen die Nachzahlung der irrtümlich an den Pfändungsgläubiger zu viel gezahlten Beträge verlangen.
Automatische Anpassung des Pfändungsschutzkontos
Die automatische Anpassung an die neuen Freigrenzen gilt natürlich auch beim Pfändungsschutzkonto. Kreditinstitute müssen hier sowohl den geänderten Sockelfreibetrag von 1.252,64 EUR für den Kontoinhaber als auch die angehobenen Freibeträge für weitere Personen (471,44 EUR für die erste, weitere jeweils 262,65 EUR für die zweite bis fünfte Person) automatisch berücksichtigen. Betroffene müssen grundsätzlich keine neuen Bescheinigungen vorlegen.
Keine Automatik bei Gerichtsbeschluss oder Bescheid
Für Pfändungen, bei denen der unpfändbare Betrag vom Gericht oder durch einen vollstreckenden öffentlichen Gläubiger individuell bestimmt wurde, wirken die neuen Pfändungsfreigrenzen leider nicht automatisch. Dies ist zum Beispiel bei einem gerichtlichen Beschluss wegen höheren Einkommens und entsprechend höherem Freibetrag bei einer Kontopfändung der Fall: Hier ist möglichst schnell beim Vollstreckungsgericht zu beantragen, dass der Beschluss abgeändert wird und die Freigrenzen angehoben werden. Hat der öffentliche Gläubiger (zum Beispiel das Finanzamt) den Freibetrag per Bescheid bestimmt, muss bei diesem eine entsprechende Änderung beantragt werden. Hierbei ist Eile geboten, denn die alten Beschlüsse und Bescheide gelten so lange, bis dem Kreditinstitut eine anders lautende Entscheidung zugeht.
Quelle: Verbraucherzentrale
Unterbringungskosten in einer Pflege-WG mindern die Einkommensteuer Dies hat das Finanzgericht (FG) Köln (3 K 1858/18) entschieden.
Der 1965 geborene Kläger ist aufgrund eines Motorradunfalls schwerbehindert. Neben einem Grad der Behinderung von 100 weist sein Schwerbehindertenausweis die Merkzeichen G (erheblich gehbehindert), B (Begleitung bei Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel nötig) und H (hilflos) aus. Er ist von der Pflegekasse in Pflegegrad 4 (schwerste Beeinträchtigung der Selbständigkeit) eingestuft.
Der Kläger machte in seiner Einkommensteuererklärung Miet- und Verpflegungskosten für seine Unterbringung in einer Pflege-WG als außergewöhnliche Belastungen geltend.
Das Finanzamt lehnte die Berücksichtigung der Aufwendungen ab. Der Kläger sei nicht in einem Heim, sondern in einer Wohngemeinschaft mit Betreuungsleistungen i.S.d. § 24 Wohn- und Teilhabegesetz NRW (WTG NW) untergebracht.
Dem folgte das Gericht nicht und berücksichtigte die Kosten abzüglich einer Haushaltsersparnis als außergewöhnliche Belastungen. Die Unterbringung eines Menschen im arbeitsfähigen Alter in einer Pflege-WG sei außergewöhnlich. Auch sei kein Unterschied zwischen den verschiedenen, vom Gesetzgeber gleichermaßen anerkannten Formen der Unterbringung pflegebedürftiger Menschen ersichtlich.
Das Finanzamt hat die vom FG zugelassene Revision eingelegt, die beim Bundesfinanzhof (BFH) anhängig ist.
Quelle: FG Köln
Für Sparer und Kapitalanleger
Mehr Schutz bei Verbraucherdarlehen Eine entsprechende Änderung des Verbraucherdarlehensrechts ist zum 15. Juni 2021 in Kraft getreten.
Kostenermäßigung bei vorzeitiger Rückzahlung
Soweit Verbraucher ihre Darlehensverbindlichkeiten vorzeitig erfüllen, haben sie künftig ein Recht auf Ermäßigung aller Kosten des Darlehens, entsprechend der verbleibenden Laufzeit des Vertrages. Das Gesetz dient der Anpassung des Verbraucherdarlehensrechts an die Vorgaben zweier Urteile des Europäischen Gerichtshofs (EuGH). Der EuGH hat entschieden, dass davon sämtliche ihnen auferlegten Kosten und damit auch laufzeitunabhängige Kosten umfasst sind. Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) sieht dies bislang ausdrücklich nur für Zinsen und laufzeitabhängige Kosten vor. Die Regelung soll sowohl für Allgemein-Verbraucherdarlehensverträge als auch für Immobiliar-Verbraucherdarlehensverträge gelten.
Kostenermäßigung bei Kündigung
Die Rechtslage bei einer ordentlichen Kündigung eines Verbraucherdarlehens durch den Darlehensnehmer oder -geber bleibt dagegen unverändert. Das heißt, in diesem Fall sind nach wie vor nur die laufzeitabhängigen Kosten neben den vereinbarten Zinsen anteilig für die Zeit nach der Fälligkeit zu mindern. Hier ist die Interessenlage eine andere als bei einer vorzeitigen Rückzahlung des Kredits.
Klare Widerrufsinformation
Zudem wird das gesetzliche Muster für die Widerrufsinformation in Allgemein-Verbraucherdarlehensverträgen angepasst. Es soll um alle erforderlichen Pflichtangaben ergänzt werden, ohne auf gesetzliche Bestimmungen zu verweisen.
Verbraucher haben, wenn sie einen Darlehensvertrag abschließen, ein 14-tägiges Widerrufsrecht. Kreditgeber müssen künftig in der Widerrufsinformation des Vertrages alle Modalitäten, die für die Berechnung der Widerrufsfrist notwendig sind, angeben. Verbraucher sollen so alle notwendigen Informationen von ihrem Kreditinstitut erhalten, ohne noch einmal in das Gesetz schauen zu müssen, um herauszufinden, wann ihre Widerrufsfrist beginnt. Verweist eine solche Information auf Vorschriften des nationalen Rechts, die wiederum auf andere Vorschriften verweisen,  entspricht dies nicht den Vorgaben.
Quelle: EU-Kommmission
Lesezeichen
Absicherung für Reisende Reisende sollen künftig besser abgesichert sein, wenn Reiseveranstalter Insolvenz anmelden müssen. Weitere Informationen unter folgenden Shortlink: https://www.tinyurl.com/3mxdn3zs
Wichtige Steuertermine
Aktuelle Steuertermine Lohnsteuer, Umsatzsteuer (M, Vj)
10.08.2021 (13.08.2021)*
Gewerbesteuer, Grundsteuer
16.08.2021 (19.08.2021)*
Fälligkeit der Beiträge zur Sozialversicherung:
25.08.2021 (Beitragsnachweis)
27.08.2021 (Beitragszahlung)
Zur Wahrung der Frist muss der Beitragsnachweis am Vortag bis spätestens 24.00 Uhr eingereicht sein.
* Ende der Schonfrist bei Zahlung durch Überweisung in Klammern. 

Ausgabe Juli 2021

Mandantenbrief als PDF

Für Unternehmer
One-Stop-Shop-Verfahren (OSS) Ermäßigter Umsatzsteuersatz für Verpflegungsdienstleistungen Mindestlohn steigt zum 1. Juli 2021 auf 9,60 EUR
Für Bauherren und Vermieter
Stärkerer Schutz am Wohnort verwurzelter Mieter vor der (Eigenbedarfs) Kündigung ihres Mietverhältnisses
Für Heilberufe
Das E-Rezept kommt!
Einkommensteuer und persönliche Vorsorge
Minijobber können auch mehr als 450 EUR verdienen Erleichtertes Kurzarbeitergeld
Für Sparer und Kapitalanleger
Neue EU-Regeln zur Ein- und Ausfuhr von Bargeld treten in Kraft
Lesezeichen
Modernisierung der Mehrwertsteuer für den grenzüberschreitenden Handel

Ausgabe Juni 2021

Mandantenbrief als PDF

Für Unternehmer
Corona-Sonderzahlung noch bis Ende März 2022 steuerfrei Geringfügige Mängel der Kassenführung berechtigen nicht zu Hinzuschätzungen
Für Bauherren und Vermieter
Zur Rechtmäßigkeit einer Maklercourtage
Für Heilberufe
Hauskauf von Patientin verstößt nicht gegen ärztliche Berufsordnung
Einkommensteuer und persönliche Vorsorge
FFP2-Masken am Arbeitsplatz: Kosten steuerlich absetzbar? Kurzarbeit und Steuern: Nachzahlungen möglich
Für Sparer und Kapitalanleger
Banken können Zustimmung nicht uneingeschränkt einholen
Lesezeichen
Ordnungsmäßigkeit der Kassenbuchführung

Ausgabe Mai 2021

Mandantenbrief als PDF

Für Unternehmer
Bund und Länder bringen Härtefallhilfen auf den Weg KfW-Sonderprogramm bis Jahresende verlängert Umsatzsteuerrechtliche Behandlung von Sachspenden
Für Bauherren und Vermieter
Stromlieferung als selbstständige Leistung neben einer umsatzsteuerfreien Vermietung
Für Heilberufe
Vergütungsrechtliche Einordnung von ärztlichem Hintergrunddienst
Einkommensteuer und persönliche Vorsorge
Steuerliche Maßnahmen erlassen Vergütung von Umkleide-, Rüst- und Wegezeiten eines Wachpolizisten
Für Sparer und Kapitalanleger
Zulässigkeit eines Entgelts bei Sofortüberweisung oder PayPal
Lesezeichen
Abgrenzung Selbstständigkeit – Scheinselbstständigkeit

Ausgabe April 2021

Mandantenbrief als PDF

Für Unternehmer
Neues zur zweiten Stufe des Mehrwertsteuer-Digitalpakets Tankgutscheine und Werbeeinnahmen statt Arbeitslohn sind beitragspflichtig Drittes Corona-Steuerhilfegesetz
Für Bauherren und Vermieter
Mietzahlung im „Corona-Lockdown"
Für Heilberufe
Arbeit in Impf- und Testzentren: Ärzte müssen keine Sozialabgaben zahlen
Einkommensteuer und persönliche Vorsorge
Impfzentren: steuerliche Erleichterungen für Freiwillige beschlossen Pauschal gezahlte Zuschläge für Sonntags-, Feiertags- oder Nachtarbeit
Für Sparer und Kapitalanleger
Weitergabe von Kontodaten führt nicht automatisch zu einem Schadensersatzanspruch der Bank
Lesezeichen
Fitnessstudio-Beiträge im Fokus Corona-Finanzhilfen

Ausgabe März 2021

Mandantenbrief als PDF

Für Unternehmer
Verlängerung von Steuererklärungsfristen, Aussetzung der Insolvenzantragspflicht Teilnahme an einem Firmenfitnessprogramm kann steuerfrei sein BSTBK-Factsheet zur beihilferechtlichen Höchstgrenze in der Überbrückungshilfe II
Für Bauherren und Vermieter
Steuerliche Förderung energetischer Maßnahmen an zu eigenen Wohnzwecken genutzten Gebäuden
Für Heilberufe
Steuervergünstigung bei Praxisveräußerungen unter Fortführung der freiberuflichen Tätigkeit in geringem Umfang
Einkommensteuer und persönliche Vorsorge
Schenkung von den Schwiegereltern: Was gilt bei einer Scheidung? Krankheitsbedingter Auszug aus dem Familienheim führt zum Wegfall der Steuerbefreiung
Für Sparer und Kapitalanleger
BaFin stärkt Verbraucher im Streit um rechtswidrige Zinsabsenkungen
Lesezeichen
Homeoffice überall da, wo es möglich ist – Welche Rechte und Pflichten bestehen?

Ausgabe Februar 2021

Mandantenbrief als PDF

Für Unternehmer
Steuerliche Maßnahmen zur Berücksichtigung des Coronavirus Neugründer Keine Kurzarbeit ohne wirksame Vereinbarung Das ändert sich im neuen Jahr Erhöhung der Entfernungspauschalen in den kommenden Jahren
Für Bauherren und Vermieter
Absage für BMF-Arbeitshilfe
Für Heilberufe
Länder geben grünes Licht für Verbesserungen bei Gesundheit und Pflege
Einkommensteuer und persönliche Vorsorge
Wenn Kinder zuhause betreut werden müssen Deutliche steuerliche Verbesserungen für Menschen mit Behinderung
Für Sparer und Kapitalanleger
Halbzeit bei der Soli-Abschaffung
Lesezeichen
Steuerliche Behandlung von Reisekosten und Reisekostenvergütungen

Ausgabe Januar 2021

Mandantenbrief als PDF

Für Unternehmer
Überbrückungshilfe wird verlängert Zuschuss für eigene Ladestation
Für Bauherren und Vermieter
Förderung der E-Mobilität
Für Heilberufe
Gleiche Preise in Apotheken
Einkommensteuer und persönliche Vorsorge
Keine Steuerermäßigung für die Reinigung einer öffentlichen Straße und für Arbeiten in der Werkstatt Merkblatt zur Steuerklassenwahl
Für Sparer und Kapitalanleger
BaFin ruft Sparer zu Überprüfung auf
Lesezeichen
Neuartige EU-Sammelklagen: Besserer Schutz für Verbraucher in Europa

Ausgabe Dezember 2020

Mandantenbrief als PDF

Für Unternehmer
Neue Corona-Hilfe Onlineportal zur Überbrückungshilfe II für KMU ist freigeschaltet Der gesetzliche Mindestlohn steigt
Für Bauherren und Vermieter
Förderzeitraum für Baukindergeld verlängert
Für Heilberufe
Tarifeinigung für Beschäftigte von Bund und Kommunen
Einkommensteuer und persönliche Vorsorge
Mehr Geld für Familien mit kleinen Einkommen
Für Sparer und Kapitalanleger
Von Bargeld geht kein besonderes Infektionsrisiko für Bürger aus
Lesezeichen
Erläuterungen zum MwSt.-Paket für den elektronischen Handel veröffentlicht

Ausgabe November 2020

Mandantenbrief als PDF

Für Unternehmer
Überbrückungshilfe wird verlängert, ausgeweitet und vereinfacht Erfolgsmodell Kurzarbeit wird verlängert
Für Bauherren und Vermieter
Modernisierung des Wohnungseigentumsgesetzes
Für Heilberufe
Bundesrat billigt Patientendatenschutzgesetz
Einkommensteuer und persönliche Vorsorge
Grunderwerbsteuer als Werbungskosten bei Bestellung eines Nießbrauchs Kfz-Steuer wird ökologischer ausgerichtet
Für Sparer und Kapitalanleger
Wohnungseinrichtung ist nicht in den Spekulationsgewinn einzubeziehen
Lesezeichen
Rückwirkung der Rechnungsberichtigung

Ausgabe Oktober 2020

Mandantenbrief als PDF

Für Unternehmer
Bezugsdauer des Vereinfachten Kurzarbeitergeldes verlängert Vorsteuerabzug für die Renovierung eines Home-Office
Für Bauherren und Vermieter
Gewerblicher Grundstückshandel bei Errichtung eines Erweiterungsbaus
Für Heilberufe
Ab Oktober mehr Zuschuss beim Zahnersatz
Einkommensteuer und persönliche Vorsorge
Keine Kürzung des Unterhaltshöchstbetrags Künstliche Befruchtung führt zu außergewöhnlichen Belastungen
Für Sparer und Kapitalanleger
Betriebsvermögen kann auch ohne Missbrauchsabsicht „junges Verwaltungsvermögen“ sein
Lesezeichen
Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen Pauschbeträge für Sachentnahmen

Ausgabe September 2020

Mandantenbrief als PDF

Für Unternehmer
Sachbezug oder Geldleistung Überblick über staatliche Corona-Hilfen
Für Bauherren und Vermieter
Prozesskosten wegen Baumängeln am selbst genutzten Eigenheim keine außergewöhnlichen Belastungen
Für Heilberufe
Keine Geschenkzugaben bei Rezepteinlösung in der Apotheke
Einkommensteuer und persönliche Vorsorge
Zweites Familienentlastungsgesetz
Für Sparer und Kapitalanleger
Stundung von Krediten
Lesezeichen
BGH zu Ansprüchen des Mieters einer unrenoviert überlassenen Wohnung